Wissenschaft

Dem Tourismus fehlt die entscheidende Korrespondierende, die Reisewissenschaft, der „Travelismus“.

Weder sind im klassischen Tourismuslehrbuch der Gastgeber seine Lebensbedingungen beschrieben noch gibt es Nebenwirkungen oder „Planungsregeln“.

Da aber dem Tourismus auch nichts andere einfällt als „Mehr desselben“, und eben dieses Mehr desselben Touristen, auch mal überschwappen kann in Nachteile, weiß scheinbar niemand. Es wird hinterher festgestellt.                                             (Wir haben im Reisemuseum 200 Fachbücher).

               Die DZT hatte 2016 als Jahr der  „Faszination Natururlaub“     im Marketing aufgenommen. 

Als bislang nicht zu qualifizierende Größenordnung, haben wir den touristischen Raum als Stadt – Land – Tourismus, nicht in ein Verhältnis setzen können. Aber laut Landkreistag sind 96 % Deutschlands Land oder ländlich besiedelt.

 Dazu fand unter anderem eine Tagung des Arbeitskreises Tourismusforschung im Bayrischen Wald vom 27. bis zum 28. Mai 2016 in Zwiesel, im Naturparkzentrum statt.

Dies zeigte sich auch ein wenig auf der Fachsitzung „Touristifizierung städtischer Quartiere“ am 3. Oktober 2015 in der Humboldt-Uni in Berlin. Es gab jedoch Anzeichen auf der Fachsitzung, dass wissenschaftlich übergreifende Inhalte in künftige Analysen einfließen.

Darum suchen wir seit 12 Jahren Studenten und Lehrende die sich der Aufgabe einer Reisewissenschaft stellen und mit Teilstudien und Untersuchungen und weltweiten Beispielen ein Fundament für eine neue Reisewissenschaft legen.  Bisher hat sich keine Fachhochschule und kein Student gefunden. Ist das zu verstehen?

Die FH in Eberswalde und Ausbildungsstätten in Berlin haben kein Interesse wie geht das, wie versteht man sich, und wie wird man im Studium weitergeführt?

Wir hatten am 2. Oktober 2016 eine Fachtagung mit dem Thema „Ausbalanzierte Tourismusplanung“im Reisemuseum.