Marketing

Der Gegensatz von Entwicklung und Zerstörung im Tourismus hat inhaltlich Platz in dem Reisemuseum.

 

2010 wirkten wir bei einer Onlinebefragung der Region mit. Hier steht meist das Marketing im Vordergrund.

Im Marketing steht viel zu oft, wie in anderen Branchen auch, das langweilige „ich will mehr Gäste haben“ im Vordergrund.

Das Regionen mit Ihren Bewohnern nicht immer einfach nur vor Entscheidungen von Interessensvertretern und Parallwelten werden möchten, ist oft egal. Das zudem nicht jeder Gast in jede Region paßt und man nicht alles haben kann, wird oft übersehen.

Mitglied mit Museumsverband Brandenburg

Genau hier haben wir ja inzwischen das Allerweltswort der „Nachhaltigkeit“ gefunden. Aber Nachhaltigkeit ist ja nichts anderes als das Wunschlied aller Eltern für die Kinder, das sie eine lange, gute Zukunft haben mögen. Auch Goethe sprach mit seinem Förster über die nächsten 150 Jahre Waldbestand. Man schaut 30 bis 40 jahre in die Zukunft und wünscht sich ein noch besseres Leben (in Europa nicht einfach) mit noch mehr Zufriedenheit, Gesundheit und Ressourccenschonung, damit noch Landschaft, Tiere und Lebensmittel für alle da sind. Und genau hier ist Marketing oft kein Weitspringer, sondern eine auf schnellen Erfolg getrimmte Idee vom Verkauf. Und hier kommt dann die Achillesferse des Erfolges. Wenige beherrschen Erfolg, aber das ist die größte Kunst. Hier sind wir, der Jounalist Rudi Kulzer und ich dabei, Beispiele zu sammeln. Ein Extrem und Hinweis auf das Problem sind die kommunal erworbenen Hotels auf Palma, die dann gesprengt wurden, um ein wenig Landschaft zurückzuhaben, die man ja auch verkaufen will. In Florenz, in Rom, in Berlin und anderswo ist die Bevölkerung nur Statist und einige wenige verdienen. Die Tourismuskonzepte kennen üblicherweise die Bewohner in Ihren Gutachten nicht. Aber die Bewohner sind die Gastgeber, die, die Auskunft erteilen, freundlich sein sollen, damit das Marketing der Nutznießen keinen Schaden nimmt, aber, kostenlos sein sollen.

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